Internet Statement 2026-01
US-Staatsterror 03.01.2026 Es hatte sich abgezeichnet. Seit Jahren schon ist die venezolanische Regierung den USA ein Dorn im Auge. Hatte doch Hugo Chavez, mit der Unterstützung großer Teile des Volkes, den Versuch für einen „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ unternommen, und den USA und ihren Besitzansprüchen an venezolanischem Öl und Bodenschätzen Paroli geboten. So ist auch jetzt von Trump, prompt nach ihrer kriminellen militärischen Intervention, auch dieser Punkt zu hören, man hätte sie in Venezuela ihres Eigentums beraubt und es soll jetzt wieder den US-Öl-Gesellschaften zugutekommen. Milliarden wurden von CIA und Co. investiert in die Unterwanderung, Sabotage und Unterstützung der sog. demokratischen Oppositionsbewegung, massive Sanktionen wurden verhängt. Doch, obwohl Venezuela ökonomisch seit längerem auf dem Zahnfleisch geht, ohne durchschlagenden Erfolg. Dann also militärisch. Unter Trump zeigt der US-Imperialismus wieder einmal offen sein wahres Gesicht. Nach dem Motto: „Wir sind der Hegemon, und wer nicht nach unserer Pfeife tanzt, unserer Ausbeutung und unserem Profit in die Quere kommt, der bekommt Sanktionen, Krieg und Terror“. Das „Recht“ des Stärkeren, Kanonenbootpolitik. Nur schwach getarnt durch einen angeblichen Kampf gegen Drogen. Bereits seit Monaten wurden seitens der USA völlig willkürlich Schiffe vor Venezuela bombardiert und versenkt. Das ganze Vorgehen des US-Imperialismus, alles samt und sonders, glatter krimineller Verstoß gegen das Völkerrecht, unter dem Vorwand, das seien alles Drogenschmuggler. Nicht einmal Beweise wurden vorgelegt. Die westlichen Verbündeten kritisierten leise, wenn überhaupt - und das war‘s.(1) Und jetzt dieser Terrorangriff und die direkte Intervention mit der Entführung des gewählten Präsidenten Maduro und seiner Frau. Eine willkürliche kriminelle Militäraktion gegen einen souveränen Staat, gegen das Völkerrecht. Und on top jetzt auch noch die Erklärung, daß die USA Venezuela selbst regieren wollen. Trump: "Wir werden das Land so lange regieren, bis wir einen sicheren, ordnungsgemäßen und vernünftigen Übergang gewährleisten können". Alle Kräfte, die auf die Souveränität ihrer Länder Wert legen
und die auch nur irgendwie das Völkerrecht anerkennen und es verteidigen
wollen, müssen diesen imperialistischen Terrorangriff verurteilen. Dieser Angriff steht auch in einer Reihe mit den US-Militärschlägen gegen den Iran im Sommer des letzten Jahres und mit den unzähligen geheimen und offenen Militär- und Tötungsaktionen rund um den Globus in den letzten Jahrzehnten im sog. „Kampf gegen den Terrorismus“, den die USA, der größte aller Terrorstaaten, Anfang der 2000er Jahre ausgerufen hat. Raus mit US-Imperialismus und Lakaien aus Venezuela! Nieder mit dem US-Imperialismus!
Uwe Müller,
------------ (1) Und selbst wenn das Drogenboote wären, wären das glatte Verstöße gegen das Völkerrecht. Legitim wäre den USA allenfalls, in den US-amerikanischen Küstengewässern die verdächtigen Boote einzufangen, zu überprüfen und bei Beweisen die Besatzungen vor ein ordentliches Gericht zu stellen. Das sollte eigentlich jedem klar sein. Und gerade das haben sie nicht gemacht, obwohl das ein Leichtes für sie gewesen wäre.
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