Internet Statement 2026-05

 

Nieder mit dem verbrecherischen Krieg der USA und Israels gegen den Iran!

- Imperialisten raus aus dem Iran
- Der Sturz des ganzen reaktionären Regimes ist Sache des iranischen Volkes selbst


Wie schon zu befürchten war , haben die USA mit ihrem Vorposten in Mittelost, Israel, nach monatelangen militärischen Vorbereitungen, Kanonenbootpolitik mit Kriegsschiffen, Flugzeugträgern usw., einen Angriffskrieg gegen den Iran begonnen. Völkerrecht - gibt‘s für sie nicht. Man hat das bereits bei Venezuela gesehen.

Die angegebene Begründung, es sei ein Präventivkrieg, man müsse den Iran bombardieren, bevor er Atomwaffen bauen kann, ist vom gleichen Kaliber wie seinerzeit beim Krieg gegen den Irak - vorgeschoben. Und außerdem: Das Land mit den meisten Atomwaffen und dem größten Militär weltweit will allen anderen Ländern (bis auf jene, die bereits welche besitzen) verbieten, auch welche zu bekommen? Der sog. Atomwaffensperrvertrag (siehe: Der sog. Atomwaffen-Sperrvertrag und der Iran) der beiden damaligen Großmächte USA und Sowjetunion war von Anfang an erpresserisch gegen den Rest der Welt.

Nun will die USA/Trump dem Iran sogar noch die Urananreicherung für die zivile Nutzung der Kernenergie verbieten. Und ihr Diktat soll jetzt militärisch durchgesetzten werden. So wurde noch unmittelbar kurz vor dem Angriff berichtet: "US-Präsident Donald Trump sagte unterdessen bei einem Besuch in Texas vor Journalisten, er verlange, dass im Iran keinerlei Urananreicherung stattfinde, auch nicht zur zivilen Nutzung. "Ich sage: keine Anreicherung", sagte Trump." (Zeit v. 28.2.26)

Wenn die USA ihren imperialistischen Krieg gegen den Iran auch noch damit beschönigen wollen, daß sie vorgeben damit den Iranern zu helfen, dann ist das lediglich verlogene Propaganda. Auch das amerikanische Volk sollte sich da nicht hineinziehen lassen, denn mit solchen Angriffen und solch einer Politik wird es gerade nicht verteidigt. Trump sprach von einer „unmittelbare Bedrohungen" durch den Iran – von wegen, sie waren gerade in Verhandlungen, die sich nach Berichten aus Oman sogar positiv entwickelten.

Von wegen, sie wollen das iranische Volk von der brutalen Mullah-Diktatur befreien und ihm Frieden und Freiheit bringen. Das ist ebenso verlogen wie seinerzeit beim Irak. Es wäre nicht das erste Mal, daß die USA eine Regierung im Iran zu stürzen versuchen, das letzte Mal war das 1953, nachdem der demokratisch gewählte iranische Präsident Mossadegh die Erdölindustrie verstaatlicht hatte.


Wirklichen Fortschritt kann das iranische Volk nicht erreichen, wenn es zum Anhängsel im Gefolge des Angriffes des US- Imperialismus und Israels zu deren Lakaien gemacht wird. Das ist das, was jetzt versucht wird. Man kann den Medien entnehmen, daß man hier schon seit längerem bemüht ist, partout den Sohn des alten iranischen Diktators Phalavi an die Spitze zu stellen. Eine Kraft, die von den USA aus agiert und der selbst die USA zu Militärschlag gegen den Iran aufgerufen hat. Darin, wie im US-Imperialismus, kann kein Fortschritt liegen, das zeigt auch die eigene Geschichte des Iran. Letztlich kann das nur das iranische Volk selbst durch eine notwendige demokratische Revolution durchsetzen und erreichen. Eine, die sich gegen alle alten klerikalen und überholten reaktionären Kräfte richtet, die man ihnen vorsetzen will, wie auch gegen die ausländischen Imperialisten. Was unter den gegebenen Umständen und den Einmischungen, und des jetzigen Krieges, sicher unerhört schwer ist.

Eine solche demokratische Revolution durchzusetzen wird durch diesen Krieg, durch die Angriffe auf den Iran, eben durch die Politik der USA/Israels geradezu konterkariert und verspottet. Wie sagte Trump in seiner Stellungnahme zum Iran-Schlag: "Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung. Sie wird euch gehören." Die USA versuchen sich den Iranern vorzusetzen, die Erhebungen der Iraner und ihre demokratischen Bestrebungen unter die Kontrolle ihnen genehmer oder höriger Kräfte zu bringen und zu halten. Nicht auszuschließen, weil der US-Imperialismus dazu neigt, ist auch, daß sie sogar mit anderen Kräften aus dem bisherigen Regime als der jetzigen Spitze, die sie schon "enthauptet" haben, im Weiteren zu paktieren versuchen.

Wie viel Putsche, Staatsstreiche und gar Präsidentenmorde die ihren Interessen dienten haben die US-Imperialisten seit ihrem Aufstieg zur Weltmacht anfangs des 20. Jahrhunderts bereits auf dem Kerbholz?! Das sollte man nicht vergessen.

Das iranische Volk ist dem US-Imperialismus und dem zionistischen Terrorstaat vollkommen egal. So wie z.B. das palästinensische Volk. Es geht ihnen um ihre imperialistischen Interessen. Es geht ihnen um ihre geostrategische Interessen und nicht zuletzt auch um die Erdöl- und Rohstoffvorkommen des Iran. Die Kontrolle Eurasiens (Europas und Mittelost), was Russland einschließt, ist ein wesentliches Element der US-imperialistischen Strategie, um dem Hauptkonkurrenten China beikommen zu können. Seit Jahrzehnten schon versuchen die USA den Iran zu kontrollieren und zu unterwerfen, und wenn ihnen das nicht gelingt, eben zu zerstören. Sie meinen sie sind die Weltmacht Nr.1, der Hegemon - und denken sie wollen es bleiben. Und der Krieg dient natürlich auch der Ablenkung vom ökonomischen und sozialen Bankrott der USA selbst, von dem Trump und Co. ablenken wollen. Nethanjahu sowieso.


Das vollkommen reaktionäre mörderische Regime muß weg - ja. Aber das ist Sache des iranischen Volkes.

Das iranische Volk käme vom Regen in die Traufe, wenn dies vom US-Imperialismus mittels Krieg und dem Schah-Sohn als Lakai gestürzt würde. Wie soll denn auf solch einer Basis etwas Fortschrittliches entstehen? Statt Freiheit und Fortschritt wären vielmehr Zersplitterung und Zerstörung des Iran als einheitliche Nation und Zivilisation zu befürchten. Warnende Beispiele sind das Schicksal des Irak, Libyens oder auch Syriens, wo überall der Imperialismus unter Führung der USA sich so gegen Diktatoren und für die sog. "Menschenrechte" und Demokratie ins Zeug gelegt hat.

Wie hohl das Gerede von denen über Freiheit, Demokratie, Völkerrecht und Menschenrechte ist, zeigt sich wie beim andauernden Völkermord gegen das palästinensische Volk auch erneut an der Haltung der westlichen Partner der USA und Israels. Seit Trumps zweiter Amtszeit wird verbal gegen ihn geschossen (und sogar wieder vom US-Imperialismus gesprochen) - real wird aber vor ihm gekuscht bis hin zur offenen Speichelleckerei. Ein Leben ohne Oberherren können sich die westlichen, europäischen Staatenlenker nicht einmal mehr vorstellen.

Es geht aber immer noch schlimmer. Wie die Dinge nun mal liegen, war ja nicht zu erwarten daß die Lakaien des US-Imperialismus diesen verbrecherischen Krieg gegen den Iran verurteilen oder zumindest kritisieren. Schlimm genug. Regelrecht ekelhaft wird es aber, wenn nun Macron, Starmer und Merz sich heute hinstellen und den Iran auffordern, auf jegliche Abwehrangriffe gegen die Aggressoren zu verzichten!

Der Iran als Nation mit seiner tausendjährigen Zivilisation muß verteidigt werden!
Das ist im Interesse aller Völker, die unter dem Imperialismus zu leiden haben.


Gruppe Neue Einheit
01.03.2026

 

 

 

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