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Statement 2026-10
Mit über 2,50€ hat der Spritpreis einen neuen Rekordstand erreicht. Die Grünen jubeln. Genau das hatten sie doch 1998 lautstark gefordert: Der Sprit muß 5 DM kosten. Sie jubeln, aber heimlich. Hatte ihnen diese Forderung ihnen bei der Bundestagswahl 1998 doch viele Sympathien und Stimmen gekostet. Auch wenn der jetzige große Preissprung durch den verbrecherischen, imperialistischen Krieg der USA und Israels gegen den Iran und den Libanon verursacht worden ist, sind die Grünen doch erfreut darüber, auch wenn sie es damals noch aus ökologischen Gründen und aus ihrer prinzipiellen Feindschaft gegen das Auto und die individuelle Mobilität der Massen heraus gefordert haben (1). Denn das Resultat ist genau das, was sie damals - wie heute noch - bezweckten:
Immer mehr Menschen können sich Autofahren nicht mehr leisten, es wird
immer mehr zum Luxus. Das war und ist genau das Ziel. Die Grünen jubeln - aber nicht nur sie. Immer größere Teile der hiesigen Bourgeoisie sind so mittlerweile so vergrünt, daß sie die massenfeindlichen Forderungen der Grünen (nicht nur in Punkto Mobilität) gerne aufgenommen und verinnerlicht haben. Daß die Grünen nun eine Übergewinnsteuer für die Mineralölkonzerne fordern,
die die politische Gemengelage skrupelos ausnutzen, paßt dabei ins Bild.
Profite und gar Sonderprofite sind Basis des Systems und willkommen, bezahlen sollen‘s die Massen - oder eben sparen und verzichten. Die ewig alte Leier der Bourgeoisie - grün angemalt. In Punkto Massenfeindlichkeit können sich die Grünen und der US-Imperialismus die Hand geben, die ist ihnen gemeinsam.
(1) Unter dem Vorwand, den Wald schützen zu wollen, hatten die Grünen in den 80er Jahren das Auto offen zum Feindbild erklärt. (Siehe dazu insbeondere "Die 'Waldsterben'propaganda aufs Korn genommen!" in NEUE EINHEIT 1985-1)
(2) Siehe hierzu: Nieder mit dem verbrecherischen Krieg der USA und Israels gegen den Iran! Gruppe Neue Einheit 01.03.2026
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